Klybeckstrasse 14
CH - 4057 Basel
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Team:

Leitgedanken

Seit 2010 wirkt Bravo Ricky in den Bereichen Innenarchitektur, Nutzungsentwicklung, Szenografie und Signaletik. Unsere Auftraggeber:innen sind Stiftungen, kulturelle Institutionen, Baugenossenschaften, die öffentliche Hand und gastronomische Betriebe.

Wo immer möglich bauen wir mit wiederverwendeten Bauteilen. Sei es in dem wir einen Holzboden vor der Mulde retten und neu zum Ausgangsmaterial von Einbauten werden lassen oder aus Tischen eine Barverschalung bauen. Das Mobiliar unserer Projekte ist ebenfalls zu einem grossen Teil Re-Use. Wenn Re-Use nicht möglich ist, versuchen wir eine künftige Wieder- oder Weiterverwendung mitzudenken. Adaptierbare, modulare Lösungsansätze, die in ihrer Materialität und Konstruktionsart auf sich verändernde Nutzungen reagieren können. 

Denn die Baubranche ist für 84% des Abfalls in der Schweiz verantwortlich. Pro Sekunde entstehen über 500kg Bauabfälle. Die Deponien füllen sich schneller als neue in Sicht sind. Nachdem in den vergangenen Jahren der Fokus von Energiereduktion vor allem bei der Gebäudetechnik lag, muss die energieeffiziente Erstellung von Bauten ein weiterer Schritt Richtung Klimaneutralität sein, um kommenden Generationen ein faires ökologischen Erbe weiterzugeben und den Biodiversitätsverlust zu bremsen. Das enorme Potential der Zirkularität im Bauwesen motiviert uns, alternative Lösungsansätze zu suchen und ressourcenschonende Konzepte zu entwickeln. 

Die wirkungsstärkste Methode ist der Erhalt von Bestehendem, denn hier wurde schon mal Material aus der Natur abgebaut und Energie für die Herstellung verwendet. Zusammen mit unseren Auftraggeber:innen prüfen wir sorgfältig was neu sein muss oder wo man mit einer Haltung der Suffizienz den Lebenszyklus von Bauteilen verlängern kann. Unter dem Schlagwort „gut genug“ hinterfragen wir gängige Mechanismen der Erneuerung und versuchen durch Ertüchtigung und Weiterbauen die Nutzungsbedürfnisse abzudecken mit möglichst wenig CO2-Aufwand.

Der Dialog mit den Nutzenden liegt uns am Herzen. Der Überführung von Bedürfnissen in einen Bedarf sehen wir als wichtige Grundlage für ein reibungsloser Ablauf eines Bauvorhabens. Für komplexere Fragestellungen verstärken wir uns zu interdisziplinären Teams.

In der Presse:

  • 06.08.2018 SRF Regionaljournal
    Ehemalige Beschle-Filiale wird zum Pop-up-Restaurant PDF
  • 03.04.2019 bz
    Ein temporärer Laden aus gebrauchtem Holz für Tarzan. PDF
  • 31.10. 2021 Hochparterre
    Die besten 2021 – Nominierung in der Kategorie Design PDF
  • 03.06.2022 Tarzan
    Das Provosorium von Tarzan an der Falknerstrasse bleibt PDF

Projektliste:

    2023

    2022

    2021

    2020

    2019

    2018

    2017

    • Baltazar Make Over
    • Heinz
    • La Mobiliere Pavillon
    • Transa Outdoor Festival
    • Samsung Online Videokampagne, Set Design
    • Interio, Ladenkonzept Abteilung Wohnen
    • Save the Children, Büroräume
    • Open Air Basel, Musikfestival
    • IKEA Room For Live, Ladenbauplanung
    • Baltazar, Mini-Gin-Bar
    • Heinz Bar, Terasse
    • Atlantis, Boulevard
    • Innenarchitektur für Klara

    2016

    2015

    2014

    • Baltazar
    • Schiffscontainer-Wohnung
    • Baltazar Terrasse
    • IKEA Katalog Launch Event
    • IKEA Plakatkampagne "News", Set Design

    2013

    • Hinterhof Foyer
    • Ikea Kollektion «Chalet»
    • IKEA Katalog Launch Event

    2012

    • Ikea Kollektion «Chalet»
    • Chalet Lillan

    2011

    2010

    Wir bauen mit Re-Use und Suffizienz
    Innenarchitektur
    Nutzungsentwicklung
    Szenografie
    Signaletik

    Karel Korner wandelt sich zum Finale

    Direktauftrag
    August 2023 - November 2023
    Winkelriedstrasse 30, Luzern
    Salamath GmbH
    Innenarchitektur

    Wieder- und Weiterverwendung als Credo – Ausstellungsszenografie für «Deal With It», Basel

    Die Szenografie der Ausstellung «Deal With It – Afrikanisches Erbe in Basel» folgt dem Prinzip des Kreislaufprozess; durch einen modularen Entwurf aus wiederverwendeten und wiederverwendbaren Elementen. Die Entwicklung und Auswahl von Materialien sind durch die Kriterien der Zirkularität geprägt.

    Die USM-Haller-Elemente stammen aus dem Fundus der Universität und werden nach dem Einsatz hier, zurück
    in das Ausstattungsinventar gehen. Die modulare Bauweise und die Langlebigkeit des Materials machen es möglich, dass die Büromöbel ohne Seiten- und Rückwände und Fronten montiert, in der Ausstellung in neuer Konfiguration als Tragkörper fungieren.

    Die blauen Polycarbonat-Platten sind wiederverwendet und für künftige Verwendungen sind die Verbindungen ohne Verletzungen der Platten erfolgt. Die aufgezogenen Folien sind reversibel. Erstmals wurden die Platten in der Ausstellung «Farsight Freeport» von Lawrence Lek 2019 im HeK Basel eingesetzt. Dann baute Björn Nussbächer daraus 2021 die Installation «crossing the line» im collectif des possible in Fellering.

    Um den momentanen Diskurs über den Umgang mit afrikanischem Kulturgut in den fünf grossen Basler Sammlungs- und Forschungsinstitutionen zu inszenieren, steht ein grosser Gerüstkörper im Raum. Der transparente Charakter des Gerüsts und die collagenartige Anordnung der Exponate und Medienträger unterstützten das Narrativ einer Innensicht und Aussensicht auf die Institutionen und einer Momentaufnahme in einem Prozess. Neben den fünf grossen Institutionen gibt es in Basel weitere Akteuri, die ihre Perspektiven zum Thema beitragen. Der Rahmen für diese Stimmen ist ein Bistro-artiges Setting, welches den Stadtraum symbolisiert.

    Kuratiert von Benedikt Wyss und Elisa Da Costa

    Direktauftrag
    Mai 2023 - August 2023
    Universitäsbibliothek Basel
    Basler Afrika Bibliographien
    Szenografie

    Entwicklung des Gemeinschaftsmobiliars für wohnen&mehr, Basel

    Direktauftrag
    September 2022 - April 2023
    Basel
    Wohngenossenschaft wohnen&mehr
    Ausstattung

    Signaletik für den Kaserne-Hauptbau / kHaus

    Das 1863 erbaute Kasernenareal in Basel wurden über 100 Jahre lang vom Militär genutzt. Im Jahr 1966 zog sich die Armee aus den Gebäuden zurück; heute ist aus dem Kasernenareal ein Zentrum von Sozialleben, Kultur und Bildung geworden dass eine hohe städtische Bedeutung aufweist. 2022 wird der Hauptbau von Focketyn del rio studio umgebaut – es entstehen neue Durchgänge zwischen Kasernenhof und Rheinpromenade und zahlreiche neue Nutzende ziehen in das Gebäude mit ca. 9000m2 Geschossfläche ein. 

    Signaletik setzt dort ein, wo die intuitive Führung durch die Architektur und die Aussenraumgestaltung nicht gegeben oder erschwert ist. Dort wo zur schnellen und sicheren Orientierung Zusatzinformationen oder Zielbestätigungen nötig sind. Unsere Arbeit bringt eine auf Nutzung und räumliche Situation abgestimmte Signaletik, die die Nutzer*innen und Besuchenden unaufdringlich und doch eindeutig begleitet. Es sind niederschwellige, adaptierbare, flexible Lösungen, die sich auf Veränderungen ohne hohen Kostenaufwand für den Unterhalt anpassen können. Vandalensicherheit und der Einbezug der Richtlinie für behindertengerechtes Bauen sind neben einer stimmigen Komposition mit den imposanten rosé-braunen Putzbauten mit sparsamem Sandsteindekor in Neorenaissance-Formen ebenfalls wichtig.

    Die gewählte Typgrafie «Oracle Triple» stammt von der Basler/Berliner Type Foundry Dinamo und wurde im Jahr 2020 von Johannes Breyer gezeichnet. Das Kasernenareal ist eine der ersten Institutionen, die diese Schrift nutzt. Es ist eine Monospace, d.h. alle Gross-
    und Kleinbuchstaben haben die gleiche Zeichenbreite. So entstehen verschieden grosse Zwischenräume zwischen den einzelnen Buchstaben und das Schriftbild wirkt verspielt und stiftet Identität, ohne Lesbarkeit einzubüssen. Bekannt sind
    Monotype-Schriften besonders bei Schreibmaschinen wo deren Wahl auf technische Gründe zurückzuführen ist. Die Anwendung der Schrift im kHaus wird möglichst roh und direkt angewendet, sie kommt in Schwarz und Weiss ohne Träger aus und wird mittels Folie direkt auf Wände und Türrahmen angebracht. Letztere bestimmen flexibel die Abbildungsgrösse der Raumbezeichnung.

    Planerwahl (Skizzenkonkurrenz)
    August 2021 - Oktober 2022
    Kasernenhof 8, Basel
    Immobilien Basel-Stadt
    Signaletik

    Künftiges Wiederverwenden mitgedacht: Boulevardbespielung «Zum Schmale Wurf»

    Das Restaurant „Zum Schmale Wurf“ ist eine Institution in Kleinbasel. Das tatsächlich sehr schmale Haus mit Baujahr 1450 ist von zwei Seiten erschlossen; einerseits von der Rheinpromenade, andererseits von der Rheingasse. Infolge Bautätigkeiten in der Rheingasse ist die Boulevardfläche des Restaurants „Zum Schmale Wurf“ mit dem Kranfundament belegt. Um den Gästen für die Bauzeit trotzdem einen attraktiven Aussenraum zu bieten, wird das Betonfundament des gelben Baukrans mit Gerüststangen ergänzt. die oxidrote Lackierung der Gerüststangen schlägt visuell eine Brücke zum rötlichen Sandstein („Basler“-Sandstein) einiger umliegenden Gebäude. Das Gerüst trägt mehrere transluzente Dächer, die in unterschiedlichen Höhen angebracht sind und Bezug nehmen zu den Fenstern und Türabschlüssen der angrenzenden Hausfassaden. Ergänzt wird das Gerüst durch Stehtische und Lichterketten.

    Die künftige Wiederverwendung ist beim Entwurf mitgedacht; die Gerüststangen lassen sich nach dem Abschluss der Bauarbeiten und dem Verschwinden des Betonsockels problemlos demontieren und an einem anderen Ort, in einem anderen Kontext und in anderer Gestalt weiternutzen.

    Direktauftrag
    September 2022 – Oktober 2022
    Rheingasse 10, 4058 Basel
    Gastrosophen-Team GmbH
    Innenarchitektur

    Redesign der Nomad Eatery

    Beim Redesign der «Nomad Eatery» wird der Raum nicht ausgehöhlt und mit einem komplett anderen Konzept ersetzt, sondern es werden punktuelle Eingriffe vorgenommen, welche mit der Architektur und dem vorangegangenen Einrichtungskonzept von Jasmin Grego verwoben werden. Als Ausgangspunkt dienen zwei scheinbar diametrale Inspirationen: der traditionelle japanische Tempelbau und das improvisierte Hüttenbauen im Kinderzimmer.

    In kleinen Schritten wächst ein Holzgerüst von der hintersten Ecke bis zur Bar hin. Mithilfe von Schraubzwingen wird die Setzung der Balken und Querverstrebungen vor Ort intuitiv vorgenommen. Das Holzgerüst bringt einen Moment des Spiels und des Ungehorsams in den Raum. Gerade Letzteres – der Ungehorsam –
 ist für ein zeitgenössisches Denken von Raum-konzepten wichtig: kein dogmatisches Verfolgen von Designregeln, das zur potenziellen emotionalen Ödnis führt, sondern Momente des Widerstands, des Verwundbaren, vielleicht auch der Komik und des Imperfekten – kurz: des Menschlichen.

    Direktauftrag
    2020
    Brunngässlein 8, Basel
    Nomad Design & Lifestyle Hotel
    Innenarchitektur

    Partizipatives Möbelbauen für Kuni & Gunde

    An der Schneidergasse 2 in der Altstadt in Basel entsteht in der ehemaligen Kutschenremise des Stadthauses ein zeitgemässes Gastro- und Begegnungslokal namens Kuni & Gunde. Bauherrin ist die Baehler-Stiftung, die von der Bürgergemeinde der Stadt Basel verwaltet wird; federführend sind Richter Tobler Architekten aus Basel.

    Der innerstädtische Treffpunkt für Weinliebhaberinnen und Kaffeonkels hat neben dem Innenraum mit Bar und Galerie eine Stadtterrasse und einen Boulevard mit Blick auf den belebten Marktplatz. Das Kuni & Gunde entstand in enger Zusammenarbeit mit Bravo Ricky.

    Aus der Zusammenarbeit wurde eine Mission: Würden wir es schaffen zusammen mit Besucher:innen in zwei Tagen das gesamte Mobiliar zusammenzubauen? Mit Holzlatten und dem nötigen Material wurde alles bis ins kleinste Detail geplant, damit sich alle während den Eröffnungstagen am Projekt beteiligen konnten: Mit Erfolg! Das Kuni & Gunde präsentiert sich frisch in Fichtenholzmöblierung.

    Die Inspiration für die Bauweise der Möbel gab der Designer Enzo Mari, der bis heute die Do-it-yourself-Bewegung beeinflusst. Ihm war wichtig, den Menschen die Regeln des Entwurfsprozesses verständlich zu machen und die Selbstgestaltung zu fördern. Mithilfe dieses Grundsatzes wurden Stühle, Tische, Hocker und ein Weinregal gebaut. Die Oberflächenbehandlung und Vorarbeiten wurden von Bravo Ricky und Kuni & Gunde in Zusammenarbeit ausgeführt.

    Direktauftrag
    Januar 2022 - Oktober 2022
    Schneidergasse 2, 4051 Basel
    Ciao Bella Ciao GmbH
    Nutzungsentwicklung, Innenarchitektur

    Zukunftsvision für die Stadtlegende Hotel Merian / Cafe Spitz

    Studienauftrag
    Mai 2022 – August 2022
    Rheingasse 2, 4058 Basel
    ZFV-Unternehmungen
    Nutzungsentwicklung, Innenarchitektur

    Städtebauliche Studie «Umwidmung Birsig-Parkplatz»

    Die Stadt Basel schreibt einen Studienauftrag zur Umwidmung des Birsig-Parkplatzes aus, für den wir uns von Bravo Ricky gemeinsam mit Sarah Barth vom Atelier für Architektologie als Nachwuchsteam qualifizierten.
    Anlass der Umwidmung ist die Aufhebung aller Parkplätze und somit die Möglichkeit, diesen Hinterhof zu einem neuen, attraktiven Stadtraum werden zu lassen.

    Unser Beitrag fordert einen offenen Raum in der Innenstadt mit gewichtigem Anteil an Flächen ohne Konsumationszwang. Durch geplante Unbestimmtheit werden die Nutzer:innen als intelligente, sensible und urbane Menschen wahrgenommen.
    Die Interventionen, die auf das Wegfallen der Autos reagieren, sind eine Addition, haben Mut zur Leere und sind mitunter unkonventionell. Die für Basel grossstädtischen Verhältnisse und die ausgeprägte Topografie werden betont, die vorhandene Gastronomie wird gestärkt und neue Formen der Bewirtung möglich gemacht.

    Unser Vorschlag ist keine aufwändige Neukonzeption. Vielmehr eignet er sich den bisherigen Raum an, deutet ihn neu. Die Intervention ist ein weiterer Layer, es wird nichts entfernt, nur ergänzt. So bleibt bestehende Qualität erhalten, ein Abbruch wird vermieden und es wird ein Vorbild geschaffen, wie im Zeitalter der Klimakrise mit Stadtumbau umgegangen werden kann.

    Der neue Raum lädt zum Verweilen ein. Dies im Kontrast zum heutigen Birsig-Parkplatz, der als Strassenraum in der Wahrnehmung vorderhand ein Durchgangsraum ist. Grosse Plattformen positionieren sich frei im Raum und bilden Stationen einer verbindenden Kette. Die Bepflanzung bildet einen wichtigen Grundpfeiler des Konzepts. Schnell wachsende Kletterpflanzen ranken sich an mehreren Standorten bis zu einer stattlichen Höhe von sechs Metern.

    Sprache schafft Wirklichkeit: Wir fordern, mit einem neuen Namen für den Birsig-Parkplatz eine weibliche Persönlichkeit zu Ehren: Meta von Salis-Kurve, Iris von Rothen-Bogen, Trudi Gerster-Strasse oder Annemarie Schwarzenbach-Schwung bilden hierzu erste Anregungen.

    Studienauftrag
    Juli 2020 - Januar 2021
    Birsig-Parkplatz Basel
    Bau- und Verkehrsdepartement Basel-Stadt
    Nutzungsentwicklung

    Temporäre Installationen im Stadtraum für «Art Basel Parcours»

    Alljährlich findet in der Basler Altstadt der «Art Basel Parcours» statt, eine Ausstellung im öffentlichen Raum mit rund zwanzig Projekten – Skulpturen, Filme, Performances und ortsspezifische Installationen. Der Infopoint dient als Startpunkt der
    Parcours-Rundgänge und Stadtpläne und Werkbeschriebe werden an die Besucher: innen ausgehändigt.

    Aus matt-weiss lackierten Gerüststangen und glänzend poliertem Stahlblech entsteht ein schlichter Unterstand, ähnlich einem temporär errichteten Camp in der Wildnis. Als Aufbewahrung für Infomaterial und und die privaten Gegenstände der Art-Guards kommen stapelbare, abschliessbare Aluboxen in der Mitte des Unterstands zum Einsatz. Gleichzeitig dienen diese als Ablage und Tresen. Das Trapezprofil des Blechs ergänzt den schlichten Gesamtentwurf mit einer feingliedrigen Struktur und reflektiert das Sonnenlicht in poetischer Weise auf das Kopfsteinplaster des Platzes.

    Die langlebigen und umformbaren Materialien garantieren eine künftige Weiterverwendung. Mit der Verwendung eines Standard-Gerüsts als Baustruktur wird die mehrheitliche Weiterverwendung des Baumaterials nach Ablauf der Nutzung sichergestellt.

    Direktauftrag
    Juni 2022
    Barfüsserplatz, Basel
    MCH Messe Schweiz AG Art Basel
    Szenografie

    Informationszentrum Dreispitz Nord

    Das temporäre Informationszentrum der CMS für die Überbauung am Dreispitz Nord findet im «Eyecatcher» Platz, ein inzwischen in die Jahre gekommener Ausstellungsbau, welcher vom Messeplatz ins Dreispitz übergesiedelt wurde. Dieses Gebäude fällt dank seiner Andersartigkeit auf – wie das Gebäude da steht an bester Lage, in Form und Material eher grotesk, wirft es Fragen auf und bleibt so im Gedächtnis.

    In Rücksicht auf die Eigenwilligkeit des Gebäudes interagiert die Gestaltung des Infozentrum nur marginal mit der bestehenden Raumhülle. Material und Farbe heben sich deutlich ab und die Formen ergeben sich durch das Nicht-berühren-wollen der Eyecatcher-Eigenartigkeiten.

    Die Bespielung der Plattform kann auf einfache Weise erweitert, weiterentwickelt und adaptiert werden. Als Hauptelement dient dabei ein Holzpodest welches sich im gesamten Raum ausdehnt. Das Podest, bestehend aus OSB-Platten, dient als konstruktives Fundament der Kommunikationsträger – Plakatständer, die einem bestimmten Raster folgend, im Raum verteilt werden können.  Die neu entworfenen Tische lassen sich beliebig miteinander verbinden, je nach Nutzung.

    Direktauftrag
    Juli 2020 - September 2020
    Münchensteiner Strasse 210, Basel
    Christoph Merian Stiftung
    Innenarchitektur und Szenografie

    Ausstellung des Studienauftrages der Uniquartiernutzung Dreispitz

    Auf dem Transformationsgebiet Dreispitz soll ein neues Universitäts-Quartier entstehen.
    Zum 2021 ausgeschriebenen städtebaulichen Studienauftrag zur Entwicklung des neuen Uni-Quartiers werden fünf renommierte Architekturbüros eingeladen: Buchner Bründler Architekten, Diener & Diener Architekten, Grafton Architects,
    Made In und Manuel Herz Architects.
    Im Rahmen der Architekturwoche Basel werden in der TransBona-Halle die Resultate der Öffentlichkeit präsentiert.
    Die TransBona-Halle liegt mitten im von Industrie geprägten Dreispitz-Areal in Basel. Die ehemals als Lagerhalle genutzte, knapp tausend Quadratmeter grosse Halle vis-à-vis der Dreispitzhalle liegt in bester Nachbarschaft von Freilager-Platz und Gleisbogen. Der rohe, industrielle Charakter steht in Kontrast zu den Architektur-Modellen, Situationsplänen und Visualisierungen. Ein Baugerüst ergänzt mit weissen Tüllvorhängen zoniert die Halle. Jeder Beitrag erhält so eine gewisse räumliche Begrenzung und gibt den Beiträgen eine Rahmung. Als Träger für die A0-Pläne dienen an den Baugerüsten befestigte OSB-Platten. Die Podeste für die Modelle sind ebenfalls aus OSB-Platten gefertigt und stehen mit Abstand zu den Baugerüsten.
    Neben der Studienauftrag-Ausstellung gibt es eine weitere Ausstellung zur Geschichte der Transformation des Dreispitz-Areals und eine Podiumsszenerie.
    Um keinen Abfall zu generieren wird das Baugerüst gemietet und aus den OSB-Platten wird ein Präsentationstisch
    für I never Read Art book fair an der Liste Basel im Messegäude.

    Direktauftrag
    Mai 2022
    Florenz-Strasse 13, 4142 Münchenstein
    Christoph Merian Stiftung
    Szenografie

    Zwischennutzung: Ein letztes Mal die Beschle-Filiale zelebrieren

    Das Restaurant «Warschau» in der ehemaligen Beschle Filiale am Bahnhof SBB in Basel wird von Bravo Ricky verstärkt mit Jonas Gass und Thilo Mangold betrieben.

    Bevor die ehemaligen Pilgerstätte für «Beschlering» und stilvolles Käffele mit ihrer 80er-Jahre-Ästhetik einen Komplettumbau erfährt und zu einer Mc Donalds-Filiale wird, wird sie noch einmal mit Stil und Sorgfalt inszeniert. Für 100 Tage lädt das Team ums Warschau ein zu einem gastronomischen Erlebnis.

    Ausgangspunkt für das Pop-up-Restaurant war die Reise an einen Ort, an dem niemand des Kollektivs zuvor je war: Warschau. Warschau ist mehr als Wodka und Wirsing.In 72 polnischen Stunden werden über 25 Restaurants, mehrere Bars und drei grosse Märkte besucht – und dabei Überraschendes entdeckt, Überraschendes geschmeckt. Küche, Einrichtung und Gesamtgestaltung nehmen, inspiriert von dieser Reise, Themen aus Polens Hauptstadt auf – ohne Klischees, sondern durch zeitgemässe Interpretation. Die Confiserie Frey/Beschle hatte drei identische Bar-Stationen in organischer, abgerundeter Form. Eine wird belassen und dient weiterhin als Bar. Eine wird rückgebaut, um einen flexiblen Gastraum für Bankette zu kreieren und eine wird zu einem Tisch erweitert und die Innenseite durch ein Podest aufgedoppelt, so dass sich die Gäste auf Augenhöhe gegenübersitzen.

    Eigeninitiative
    Juni 2018 - Januar 2019
    Centralbahnstrasse 9, Basel
    Bravo Ricky GmbH, Frohsinn Florida GmbH
    Nutzungsentwicklung, Innenarchitektur

    Mobile und adaptierbare Ausstattung für Silo by Talent

    In einem ehemaligen Silogebäude für Getreide und Kakaobohnen aus dem Jahr 1912 der Basler Lagerhausgesellschaft findet ein Restaurant und ein Hostel, sowie Ateliers und Seminarräume Platz. Nach den Ideen der Stiftung Habitat und dem Verein Talent entsteht im Erlenmattpark im nördlichen Kleinbasel ein Quartier-Treffpunkt mit Ausstrahlkraft für die ganze Stadt.
    Harry Gugger Studio baut das historische Gebäude mit Respekt für das ursprüngliche Wesen des Hauses um. So sind die charakteristischen Silokammern erhalten geblieben. Sie geben dem Haus und seiner neuen Nutzung den vertrauten Massstab.
    Der weitläufige Gastraum des Restaurants wird mit schlichten Pflanzregalen aus der Gärtnerei zoniert. Eichentablare für Servicestationen und eine Grundbeleuchtung sind darin integriert. Ein Sammelsurium an Pflanzen, die andernorts entsorgt worden wären, weil sie für den Verkauf zu gross oder zu krumm gewachsen sind, finden hier ein neues Zuhause.

    Die mobilen Regale auf Rollen können auf verändernde Nutzungen oder temporär andere Zonierung reagieren.

    Direktauftrag
    Oktober 2019 - Mai 2020
    Signalstrasse 37, Basel
    Stiftung Habitat, Verein Talent
    Innenarchitektur

    Umbau mit Re-Use, die Atelierräume von Bravo Ricky im St.Johann

    Das Studio von Bravo Ricky befindet sich in den Räumlichkeiten einer ehemaligen Bäckerei im St. Johann-Quartier in Basel. Aus dieser Zeit stammen die Wandfliesen und die Kunststoffdecke. Durch den neu ver- legten Industrieboden in dunklem Orange bekommt der Raum eine Tiefe und zeitgemässe Ästhetik.
    Das Herzstück des Raumes bildet der riesige, organisch geformte Holztisch, welcher als Arbeitsplatz und Workshop-Tisch dient. Als Baumaterial wird der ausrangierte Holzboden der Reithalle der Kaserne Basel verwendet. Das Holz wird vom dunklen Lack befreit, durch das Schnittbild wird die nun deutlich sichtbare Maserung des Holzes in Szene gesetzt.
    Eine aprikosenfarbene und grosszügige Kaffee-Küche und eine Sitzlounge mit Vintage-Möbel finden ebenfalls im Hauptraum Platz. Zusätzlich dazu gibt es Einzelbüros und Lagerräumlichkeiten.

    Up-date: Per Januar 2022 ist Bravo Ricky zu neuen Räumlichkeiten an der Klybeckstrasse 14 weitergezogen.  

    Eigeninitiative
    Januar 2019 - Dezember 2021
    Mülhauserstrasse 51, Basel
    Bravo Ricky und Squadra Violi
    Nutzungsentwicklung, Innenarchitektur

    Adhocism für Gundelinger Restaurant Miake Izakaya

    Izakayas sind japanische Gastropubs oder Sake-Bars, rustikale, kernige, dunkle Orte. Es ist nicht das ruhige, reduzierte Japan, die Stimmung ist gesellig und lebhaft, der Alkohol gehört dazu.

    Vieles aus der ursprünglichen Quartierbeiz aus den 60er-Jahren ist noch vorhanden und der ursprüngliche Bestand wird freigelegt. Der dunkelorange Steingut-Boden und die Decken- und Wandverschalungen aus Holz werden aufgefrischt.
    Es wird mit dem Vorhandenen gearbeitet; die bestehenden Bänke werden neu angeordnet, die Garderoben werden umplatziert und dienen neu als Raumtrenner. Die Holztische werden zur Barverschalung; die Tischblätter geben dabei die Dimension der Bar vor. Die Tischverlängerungen werden zu einem Mini-Vordach, so wird die Bar dreidimensionaler und verbindet sich mit dem Raum.
    Zum Bestand wird helles Birken-Sperrholz kombiniert, dies bringt einen frischen Kontrapunkt zur rustikal gebeizten Eiche. Aus Birken-Sperrholz wird auch eine erhöhte Plattform mit eingelassenen Tatamimatten gebaut, hier sitzt man ganz traditionell auf dem Boden. Verschiebbare Shoji-Wände ermöglichen mehr Intimsphäre.

    Auf eine konventionelle Planung wird verzichtet. Mit den Handwerker:innen werden Einsatztage vereinbart und alle Entscheidungen fallen ad-hoc vor Ort. Der Metallschlosser beispielsweise bringt seine Schweissanlage auf die Baustelle mit.

    Direktauftrag
    Juli 2020 - August 2020
    Sempacherstrasse 7, Basel
    Okari GmbH
    Innenarchitektur

    Innenausbau und Ausstattung Impact Hub, Community Coworking

    Auf dem Dreispitzareal in Basel in einer Liegenschaft der Christoph-Merian-Stiftung an der Münchensteinerstrasse 274a entsteht der erste Impact Hub in der Nordwestschweiz. Der Verein Impact Hub Basel ist Teil einer weltweit agierenden Organisation welche sich zum Ziel gesetzt hat, die Agenda 2030 der Vereinten Nationen für eine nachhaltige Entwicklung mitzutragen und zu helfen diese Ziele zu erreichen. Definierte Ziele sind unter anderem durch das Zusammenbringen von Unternehmerinnen, Kreativen und Technik-Menschen die Transformation zu einer zirkulären Wirtschaft zu beschleunigen.
    Im 1. und 2. Stock des ehemaligen Rechenzentrums findet neben dem grossen Memberbereich mit Coworking-Arbeitsplätzen ein öffentlich zugänglicher Veranstaltungsraum für bis zu 100 Personen Platz. Ein zero waste-Café mit einem grosszügigen überdachten Aussenbereich im Erdgeschoss rundet das Projekt ab.

    Da die Nutzungsdauer des Hauses begrenzt ist, wurde besonders darauf geachtet, dass Einbauten wiederverwendbar und demontierbar sind. In enger Zusammenarbeit mit dem Baubüro insitu wurden die Veränderung und die Brüche am Haus sichtbar und erlebbar gemacht, es wurden Betonschnitte, Wandabbrüche oder alte Bodenbeläge in ihrer Rauheit belassen. Altes wurde aus anderen Orten ausgebaut, um es am neuen Ort wieder einzubauen. So fand eine gebrauchte Gastroküche, das gesamte Mobiliar, die hölzerne Wandverkleidung sowie Ausschanktresen von einer geschlossenen Quartiersbeiz im Kleinbasel, ein gebrauchter Holzboden, komplette Arbeitszimmer, Lampen, Tische, Stühle, demontierte Fassadenverkleidungen und vieles mehr im Impact Hub ein neues Zuhause.
    Damit diese gebrauchten Elemente nicht ein zufällig zusammengewürfeltes Sammelsurium ergeben, wurden die Teile sorgfältig ausgewählt, überarbeitet, angepasst und auf Kombinierbarkeit geprüft und ggf ergänzt oder adaptiert, bevor sie am neuen Ort eingebaut wurden.

    Re-Use, Recycling und Upcycling sind in der Bauwirtschaft wichtige Hebel beim Erreichen der Klimaziele. Im Impact Hub Basel konnte beispielhaft gezeigt werden, dass Bauen mit Suffizienz und wiederverwendeten Bauteilen möglich ist.

    Direktauftrag
    2019 - 2020
    Münchensteinerstrasse 274a, Basel
    Christoph Merian Stiftung
    Innenarchitektur

    Pop-up Tarzan: Bring Dein Holz, wir bauen daraus einen Laden.

    Der Tarzan-Pop-up-Shop an der Schneidergasse wird innerhalb nur zehn Tagen aus dem Holz gebaut, das davor zehn Tage lang gesammelt wird – vermeintlich unbrauchbares Holz aus den Kellern, Lagern und Küchen der Stadt.

    Aus Dachlatten, Altholzstapeln, kaputten Stühlen oder ausgedienten Schneidbrettern werden Warenträger, Umziehkabinen und Displayflächen. Gezimmert wird fast ohne Planung – alle Entscheidungen fallen vor Ort. Um den Look zu schärfen, werden Teile der Einbauten gestrichen oder lasiert und punktuell mit Licht, Textilien oder anderen Materialien ergänzt.

    Die radikale Beschränkung auf die nicht planbaren Ressourcen fördert kreative Lösungen. Der Shop erhält durch seine zufällige, quasi-organische Entstehung Charakter. Er ist mehr als ein funktionierender Kleiderladen, der das Tarzan-Sortiment trägt; seine Einbauten sind eigenwillig, offensichtlich einmalig und wirken charmant temporär. Und durch die Weiterverwendung und neue Kontextualisierung  von vermeintlich unbrauchbaren Baumaterialien wird ein Beitrag zur Vermeidung von CO2-Emissionen geleistet.

    Innenarchitektur
    April 2019 - August 2019
    Schneidergasse 2, Basel
    TARZAN GmbH
    Innenarchitektur

    Ein kniffliges Kajütenbett fürs Hostel Silo by Talent

    Die Zimmer des Hostels im Silo bieten auf zwei Stockwerken unterschiedlichen Bedürfnissen Raum. Neben den zehn Doppelzimmern mit Bad im Dachgeschoss bildet das Kajütenbett für die Hostelgäste das Herzstück. Durch Weisstannenholz entsteht Behaglichkeit. Die durchlässigen Wandelemente bringen eine gewisse Pri- vatsphäre, auch im einfachen 4-Bett-Zimmer.

    Direktauftrag
    Oktober 2019 - Mai 2020
    Signalstrasse 37, Basel
    Stiftung Habitat, Verein Talent
    Innenarchitektur

    Qualitäten des Bestands einbeziehen

    Da wo der Spalenberg in Basel am steilsten ist, liegt die Hauptfiliale des Modelabels Tarzan. Die Räumlichkeiten dehnen sich in der verschachtelten mittelalterlichen Baustruktur vom Vordergebäude über den Überdachten Innenhof zu den seitlich in eine weiteres Gebäude abgehende Räume aus. Die für die ursprünglich Nutzung als Metzgerei an den Wänden angebrachten Fliessen werden belassen und ins Gestaltungskonzept einbezogen.

    Direktauftrag
    Juli 2019 - Oktober 2019
    Spalenberg 39, Basel
    TARZAN GmbH
    Innenarchitektur

    Innenarchitektur für Klara

    Beim Gastroprojekt Klara geht es darum, mit einem Charakter des Unfertigen zu spielen: Einen Raum zu schaffen, dessen reale, dreiste Setzung es ist, tatsächlich nicht fertig zu sein. Der Raum soll die Freude am Weiterentwickeln, am Fragmentarischen, am Arbeiten, an einer Offenheit für das Unerwartete ausstrahlen. Kein erdrückendes „top down“- Design, sondern Mut zum Experiment, zum organisch wachsenden. Die Holzrahmen sind nicht einfach eine dekorative gestalterische Setzung. Sie haben eine reale Bau-Funktion. Üblicherweise würde man die Rahmen beplanken. Dies geschieht zum Teil bei den Küchenboxen; jeder Anbieter bespielt sie auf seine eigene Weise.  

    Neben diesem fast schon philosophisch anmutenden Gestaltungs-Ansatz verfügt die Klara über ein solides, ausgewogenes Layout mit verschiedenen Zonen und unterschiedlichen Raumfunktionen. Die Totalfläche von 600m² teilt sich auf in Kaffee/Bistro beim Fenster, Stehtische gegenüber den Küchen, lange Tische für grössere Gruppen, Lounge um die Bar, einem riesigen Stammtisch und einem Multifunktionsraum mit kleiner Bühne im hinteren Teil; alles verbindet sich zu einer grossen Piazza.

    Direktauftrag
    Oktober 2016 - September 2017
    Clarastrasse 13, Basel
    KLARA 13, AG
    Innenarchitektur

    Identität und Raumgestaltung der Ueli-Brau-Bar

    In den Räumen des ehemaligen «Restaurant Linde» ist nun die Brauerei Fischerstube Gastgeberin, welche in der Nachbarsliegenschaft seit den 70ern das stadtbekannte «Ueli Bier» braut. Neu findet sich hier eine Bar für Bierkultur, dessen Herzstück eine 100l-Mikrobrauerei bildet. Die Grenze zwischen Gastraum und Brauküche ist aufgehoben – exklusive Biere werden hier in Anwesenheit der Gäste gebraut, neue Biersorten in Kleinmengen ausprobiert. Visuell lehnt sich der Produktionsbereich an die Brauerei Fischerstube an, welche dank den gefliesten Oberflächen aus den 70er Jahren viel Charme besitzt.

    Durch zwei lange Arbeitstische aus Chromstahl entwickelt sich dich Brauküche weit in den Raum hinein. Dort finden Stammrunden und Bierbrau-Workshops ihren Platz. Der Beizen-Charakter des Raumbestands wird bewahrt um dem funktionalen, nüchternen Charakter der Brauküche Gemütlichkeit hinzuzufügen: Die alten Sitzbänke werden mehrheitlich belassen und bilden mit Vintagestühlen und Tischen aus Buchenholz ein klassisches Beizenlayout. Die heruntergehängte Decke wird entfernt und die ursprüngliche Deckenstruktur freigelegt. Ein PVC-Bodenbelag weicht einem roten Industrieboden im Farbton des Klinkers der Brauerei.

    Direktauftrag
    April 2021 - November 2021
    Rheingasse 43, Basel
    Brauerei Fischerstube
    Nutzungsentwicklung, Innenarchitektur

    Ausstattung der Fritz Lambada Bar

    Das Hochhaus in unmittelbarer Nachbarschaft zum Bahnhof in Winterthur wurde 1999 fertiggestellt. Das Restaurant in 95 Meter Höhe erfuhr seit der Eröffnung diverse Änderungen. Die ursprüngliche Qualität des hohen, schmalen Gastraums auf einer Fläche von nur 35 m2 wurde dabei immer stärker beeinträchtigt. Durch den Umbau sind die ehemaligen Vorzüge wieder spürbar. Der nachträglich erstellte Zwischenboden wurde teilweise rück- gebaut, ebenso die Treppe, welche einen erheblichen Teil des Raumes verstellte.

    Die roh belassenen Wände und Decken sind nach der Entfernung sämtlicher Verkleidungen dunkel gestrichen. Die Sitzbank aus schwarzem Leder verläuft entlang der Fassade und betont die Länge des Raums. Die dezente Farbgebung fasst den Raum und konkurrenziert die Aussicht nicht. Ein Wanddurchbruch aus dem bestehenden Treppenhaus gewährt den Zugang zum Fumoir. Die Decke und Wände des darunterliegenden Barbereichs sind mit Spiegel verkleidet. Durch die Reflexionen eröffnen sich unterschiedlichste Perspektiven, zugleich ist auch an der Theke sitzend die Aussicht erlebbar. Als schmückende Elemente dienen eigens für das Lokal entworfene Leuchten aus Messing und eine Neoninstallation im überhohen Bereich des Lokals.

    Direktauftrag
    2016
    Theaterstrasse 17, Winterthur
    Marrazzi Reinhardt Architektur
    Innenarchitektur

    Zeitgemässe Workshop-Räume in alter Bausubstanz: Pfisterwerkstatt by Hotel Krafft

    Das 4-Sterne-Boutique-Stadthotel Krafft betreibt am Gründungsort von Möbel Pfister, in einem Haus aus dem 13. Jahrhundert im Herzen von Kleinbasel Räumlichkeiten für Workshops, Seminare und Meetings.Die Pfisterwerkstatt umfasst einen Hauptraum, zwei Break-out-Räume und eine Caféteria.
    Die Räume sind geprägt vom Charme der denkmalgeschützten, barocken Deckenmalereien. Durch zwei grosse Blöcke, einmal in Barhöhe, einmal als Bank, wird der Hauptraum zoniert. Die zusätzliche Bespielung ist flexibel und passt sich den Bedürfnissen an.

    Durch den Einsatz von schweren Samtvorhängen wird eine ansprechende Raumakustik erreicht. Den teils unebenen Wänden geschuldet wird der Holzboden mit einem Abstand zur Wand verlegt und entweder als Kabelwanne benutzt oder mit Holzspänen aufgefüllt, was dem Raum etwas gibt das sinnlich und unerwartet ist.

    Direktauftrag
    2019
    Untere Rheingasse 8, Basel
    Krafft Gruppe
    Innenarchitektur

    Gin-Bar im Karel Korner

    In einer Fensterleibung der Karel Korner Bar steht die allerkleinste Bar der Schweiz. Zwar nicht amtlich nachgewiesen, aber zweifelsfrei ist das so. Wenn am Wochenende die Bude voll ist, zwängt sich ein Barmann oder eine Barfrau hinter den kleinen Tresen im Fenster und mixt Gins. An der Seitenwand sind die Flaschen verstaut, zwei Metallbügel tragen die Gläser, das eingelassenes Gefäss hält Eiswürfel bereit. Die geschliffenen Glasfliesen fügen sich ins bestehende Bild ein und nehmen den schicken Retro-Look auf.

    Direktauftrag
    2017
    Winkelriedstrasse 30, Luzern
    Salamath GmbH
    Innenarchitektur

    Kleider shoppen im Eisenbahnviadukt – Der Tarzan Store in Zürich

    Unter einem der Bögen des 1894 erbauten Eisenbahnviadukts in Zürich-West befindet sich die Zürcher Filiale des Schweizer Modelabels Tarzan.
    Die Werksteine des Steinbogenviadukts sind unverputzt, der gegossene Industrieboden liegt fugenlos, die Treppe die auf die Galerie führt ist aus verzinktem Stahl. Diese rohe Materialität wird im Innenausbau weitergeführt.
    Im Erdgeschoss stehen drei Kuben, die mit in warmem weiss gespritzten Wellblech verkleidet sind und eine Deckplatte aus eingefärbtem, hellgrauen MDF haben. Ergänzend zu diesen Verkaufsflächen gibt es aus Lüftungsrohren gefertigte Präsentiertonnen. Ebenfalls aus Wellblech und MDF ist ein Aufbewahrungsmöbel im Kassenbereich gefertigt, es bietet Raum für eine kleine Bar und viel Stauraum. Der vis-à-vis davon platzierte Kassentresen läuft der Treppe entlang weiter
    in eine Bar- und in Präsentationsfläche.
    Der Wand entlang stehen galvanisierte Lagerregale, die im unteren Teil mit einem Lochblech ergänzt wurden, um der Funktion eines Kleiderladens gerecht zu werden. Die Garderoben stehen am Fenster und sind raumseitg mit einem randfüllenden Spiegel versehen, dies vergrössert einerseits optisch den Raum und sichert andererseits, die Funktion von sich im Spiegel betrachten. Zum Schaufenster hin dient der Garderobenkubus als Plakatwand.
    Der frei im Raum stehenden, abgerundete Toiletten-Körper ist in einem kräftigen hellblau gestrichen und verbindet sich mit der leuchtenden Logo-Beschriftung.

    Direktauftrag
    April 2022 - September 2022
    Viaduktstrasse 51, 8005 Zürich
    TARZAN GmbH
    Innenarchitektur

    Präsidialdepartement Abteilung Kultur

    Direktauftrag
    Oktober 2020 - August 2021
    Münzgasse 16, Basel
    Präsidialdepartement Kanton Basel-Stadt
    Innenarchitektur

    CMS „Dreispitz 4142“, Tag der offenen Tür

    Direktauftrag
    August 2021 - September 2021
    Florenz-Strasse 21, Münchenstein
    Christoph Merian Stiftung
    Innenarchitektur und Szenografie

    Tarzan Store Falknerstrasse

    Direktauftrag
    Januar 2022 - März 2022
    Falknerstrasse 29
    TARZAN GmbH
    Innenarchitektur

    Pupella Garage

    Direktauftrag
    Mai 2021 - Oktober 2021
    Gewerbestrasse 24, 4123 Allschwil
    Universität Basel
    Innenarchitektur und Szenografie

    68-88-18. Freiraum in Basel. Filme und Videos

    Urbane Nischen, jugendliche Revolten, politische Provokationen, künstlerisches Schaffen: Die Videoausstellung «68–88–18. Freiraum in Basel» zeigt, wie alternative Orte seit den Sechzigerjahren das Leben im Grossraum Basel bis heute prägen. Anhand öffentlicher und privater Filme und Videos macht sie die Entstehung solcher Orte und ihre Stimmungen lebendig: Kulturhaus Palazzo, Alte Stadtgärtnerei, Schlotterbeck, Nt oder Hafenareal verkörpern die Sehnsucht nach Freiheit und einer selbstbestimmten Zukunft unterschiedlich. Was kann Freiraum alles sein? Dieser Frage geht die Ausstellung nach.

    Auf diesen umfangreichen Austellungsinhalt mit wiederum kleinem Baubudget reagiert das Szenografiekonzept mit  Transportkisten aus rohem Sprerrholz, welche je nach Dimension als Infodesk, Bartresen, Garderobe oder Beamerstele fungieren. Der 850m2 grosse Raum dient sonst einer grossen Kunstmesse als Ausstellungsort; das vorherrschende Wirrwarr aus weissen Stellwänden wird als Raumstruktur übernommen und in Kombination mit klarer Signaletik für den Gast zu einem Labyrinth voller Eintauchmöglichkeiten in die Schauplätze der Thematik.

    Direktauftrag
    April 2018 - Mai 2018
    Webergasse 34, Basel
    Verein für die Erforschung und Vermittlung audiovisueller Kulturgüter
    Szenografie und Signaletik

    Übung im Glück / Event für Hörspielproduktion

    Claude Salmony, eine feste Grösse unter den Hörspiel-Regisseuren im deutschsprachigen Raum, lädt ein zum glücklich sein. In sechs Räumen des altehrwürdigen Hörspiel-Studios von Radio SRF 2 Kultur auf dem Basler Bruderholz steigt ein Fest mit Essen, Trinken, Rauchen und Musik; eine „Übung in Glück“. Alle Räume sind mikrofoniert und jedes Gespräch wird aufgenommen, aus dieser Fülle entsteht in der Nachbearbeitung ein Hörspiel.
    Die Hörspielstudios wurden 1978 erbaut und die Inneneinrichtung hat sich seither nicht geändert. Da das visuelle Erscheinungsbild anders als bei einem Fernsehstudio bei einer Hörspiel-Produktion unwichtig ist, ging nur die Technik mit der Zeit. Man wähnt sich in einer Zeitkapsel.
    Bravo Ricky inszeniert die verschiedene Räume so, dass sie zu unterschiedlichen Gesprächen anregen; Stammtisch, Sofarunde, Buffetschlacht, intimes Zwiegespräch oder gesangvolle Raucherrunde. In enger Zusammenarbeit mit der Tontechnik werden Lösungen gesucht für’s Unterbringen der Mikrofone; optimal für die Aufnahme und doch zurückhaltend platziert.

    Eigeninitiative
    März 2016
    Hörspiel-Studio SRF 2 Kultur, Basel
    Bravo Ricky
    Szenografie, Happening

    Karel Korner

    Unter dem Namen «Karel Korner » entsteht an der Winkleriedstrasse in Luzern ein Gastrolokal mit grossem Angebot: Kaffi-Gipfeli, Mittagssuppe und Abends eine Cocktailbar.
    Ausgangspunkt für die Gestaltung ist unsere neuerdings entflammte Faszination für den Brutalist Stil und unsere Anerkennung für die Werke von Sophie Teuber Arp.
    Die Bar unterteilt den Raum; Im vorderen Bereich bieten eine lange Bank aus Eiche und Linoleum-Tischchen viele Sitzplätze auf wenig Raum. An der Wand reihen sich Spiegel aneinander und auf einem aufgemalten Teppich – angelehnt an die Webkunst von Teuber Arp – findet eine kleine Lounge Platz. Geflieste Fenstersimse funktionieren als zusätzliche Sitzgelegenheiten. Ein ebenfalls gefliester Kubus, der sich mit der Bar verbindet, dient am Mittag als Buffet und am Abend als DJ-Pult. Im hinteren Bereich trennt eine halbhohe Wand eine Sitzecke von der Toilettenanlage ab.

    Direktauftrag
    2015
    Winkelriedstrasse 30, Luzern
    Salamath GmbH
    Innenarchitektur

    Padel Lysbüchel

    In Buenos Aires hat Thomas Keller eine Sportart entdeckt, die ihn so begeisterte, dass er sie unbedingt nach Basel bringen wollte: Padel. Inzwischen steht auf dem Lysbüchel-Areal ein professionelles Padelfeld. Wie ein verstecktes Juwel liegt der Padel-Court in einer Halle des ehemaligen Coopverteilzentrums auf dem Lysbüchel-Areal im St. Johann. Die kalte und industrielle Stimmung verpufft, sobald man auf die Halle trifft, in welcher früher Lastwagen gewartet wurden. Die weit geöffneten Türen und das, was sich im Inneren offenbart, strahlen eine Atmosphäre der Offenheit aus, die im starken Kontrast zur Umgebung steht.

    Direktauftrag
    2017-2019
    Lysbüchelstrasse 400 Basel
    Verein Padel Basel
    Nutzungsentwicklung, Szenografie

    Draisinen Derby Dreispitz

    Die Gleise rosten vor sich hin, seit das Basler Dreispitzareal kein Umschlagplatz mehr ist. Doch die toten Gleise sind nun Schauplatz des schweizweit einzigartigen Draisinenrennen, das dort seit drei Jahren ausgetragen wird. Gewinnen ist da Nebensache – Kreativität ist Trumpf. Der schräge Event soll in erster Linie die Brache beleben.

    Eigeninitiative
    Seit 2016
    Venedig-Strasse 30
    Verein Draisinenrennen
    Nutzungsentwicklung, Szenografie

    I never read, art book fair

    Konzeptentwicklung, Planung und Umsetzung der Raum-und Messestandgestaltung - in enger Zusammenarbeit mit dem «I Never Read»-Team. Die Messe fand im Juni 2015 in der Kaserne Basel statt.

    IKEA Messeauftritt Muba

    Auf 630m2 präsentiert sich IKEA an der Muba 2018. Der Auftritt besteht aus vier Bereichen. Das Herzstück ist eine Wohnung mit vier Schlafzimmern in welcher eine WG von Studenten während der Dauer der Muba wohnt. Dann gibt es ein Restaurant, eine Workshop-Area und einen Shop.
    Ein Baugerüst mit transparenten, tüllartigen Vorhängen bildet – abstrahiert – die Aussenwand der Wohnung, da wo in der Realität die Fenster wären. Silhouetten mit stilisierten Bäumen, Velos und Basilisken-Brunnen unterstützen die Trennung des Aussen- und Innenraums. Um eine goldene Rolltreppe herum verläuft der Flur, von diesem zweigen die Schlafzimmer, das Bad und das Esszimmer ab. Vorgelagert der Küche, dem Wohn- und Esszimmer – also auf der ganzen Stirnseite – liegt die Terrasse. Angrenzend liegt der Shop; die Abtrennung entsteht ebenfalls mit dem Baugerüst.

    Direktauftrag
    Januar 2018 - März 2018
    Mustermesse Basel
    IKEA Schweiz
    Szenografie, Signaletik

    Reso Tanznetzwerk Büro

    Die Räumlichkeiten des RESO (Tanznetzwerk Schweiz) befinden sich in einem Hinterhaus im Zürcher Kreis 4; auf rund 50m2 arbeitet dort ein 7-köpfiges Team.
    Neu machen die blassrosa Wand/Decke den bestehenden schlammfarbenen Bodenbelag zeitgemäss. Mobiliar und Accessoires in schwarz und weiss sorgen für einen cleanen Look, Kartonwabenplatten bilden ein grosszügiges Kommunikationsboard und eine Trennwand zwischen den Arbeitsplätzen.
    Eine geschlossene, grosszügige Aufbewahrungslösung bietet viel Platz für unschöne Bundesordner und dient gleichzeitig als offene Ablage. Um dem kleinen Budget gerecht zu werden bildet IKEA Mobiliar die Basis; dank einzelnen Vintageobjekten und hochwertigen Linoleumtischplatten bekommen die zwei Arbeitsräume einen individuellen Ausdruck.

    Direktauftrag
    Oktober 2016 - Februar 2017
    Kasernenstrasse 23, Zürich
    Reso – Tanznetzwerk Schweiz
    Innenarchitektur

    Bravo Ricky Pop-Up-Store

    Dank munterem Zusammenwirken mit Buma Design ist das Bravo Ricky - Büro ein Jahr lang zugleich ein Möbelladen: An der Clarastrasse 13 in Basel findet sich von März bis Dezember 2016 ein kleiner Pop-Up-Store für Designklassiker des 20. Jahrhunderts. Die temporäre Nutzung fordert unaufwändige und günstige Gestaltungselemente - die Blechdecke wird mit WC-Papierrollen überklebt, ein Einbau aus lackierten OSB Platten überdeckt den schrägen Plättliboden. Der Samtvorhang verbirgt Lavabo, Heizungselement und den unschönen Wandverputz.

    Eigeninitiative
    März 2016 - Dezember 2016
    Clarastrasse 13, Basel
    Bravo Ricky und Buma Design
    Innenarchitektur

    Baltazar Make Over

    Das Fumoir muss weg, geraucht wird auf der Terrasse. Das gibt Platz für eine neue Sitzlandschaft! Eigens fürs Baltazar kreierte Rundsesseln, die an eine Hotel-Lobby erinnern, ergänzen die bestehende Einrichtung. Auch die Beleuchtung wird neu gedacht und mit Pfarreileuchten aus den Siebziger-Jahren erstrahlt das Baltazar nach dem Make-Over in neuem Licht.

    Direktauftrag
    2017
    Steinenbachgässlein 34, Basel
    Baltazar Bar
    Innenarchitektur

    Mr.Mori Pop-Up-Restaurant

    Unter dem Namen «Mister Mori» eröffnen Tom Weingart und Markus Arnold 2016 in der Innenstadt von Bern ein Pop-Up-Restaurant in einem ehemaligen Kleiderladen. Von einer Reise nach Japan bringen sie einerseits viele kulinarische Ideen und andererseits in Zeitungen verpacktes Geschirr und Lampen mit. Dies ist sozusagen die Basis für die Raumgestaltung. Neben vielen funktionellen Aspekten – die Köche dürfen keinen Schritt zu viel tun, das Servicepersonal braucht tausend Geschirrlein griffbereit neben jedem Tisch – muss der Raum, der sich im UG befindet und keine Fenster hat, Wärme ausstrahlen und das Japan-Thema aufnehmen ohne in die lauernde „Europa-Park-Falle“ zu tappen. Das Buffet und der Küchen-Passe ist mit dem Verpackungsmaterial des Geschirrs verkleidet.

    Direktauftrag
    Oktober 2016 - November 2016
    Kornhausplatz 7, Bern
    IKEA SO Schweiz
    Innenarchitektur und Szenografie

    Mr.Mori Pop-Up-Bar

    Zum gleichnamigen Pop-Up-Restaurant gehört eine stilvolle Bar. Unweit des Berner Zytglogge-Turms in den Räumen eines ehemaligen Kleiderladens betreiben Tom Weingart und Markus Arnold für fünf Monate ein Pop-Up-Restaurant. Im UG wird gegessen, im EG lädt die Bar bei schummrigem Beleuchtung und weichem Sitzen zum Anstossen vor oder nach dem Essen ein. Dem Eingang wird mit einer Wand aus Bücherregalen die allzu grosse Einsichtigkeit von der Strasse her genommen und die mit schwarzer Dispersion gestrichenen Schaufenster tauchen den Raum in eine Lichtstimmung, die an eine japanischen Sakee-Bar erinnert. Pflanzgitter vom Baumarkt hängen an den Wänden – es müssen einfach rückbaubare Lösungen gefunden werden – und die Barverkleidung wird kurzerhand aus dem Verpackungsmaterial des japanischen Geschirrs gemacht.

    Direktauftrag
    Oktober 2016 - November 2016
    Kornhausplatz 7, Bern
    IKEA SO Schweiz
    Innenarchitektur und Szenografie

    Ikea Democratic Design Days

    Konzeption, Planung und Umsetzung der Szenografie für den zweitägigen Event «IKEA Democratic Design Days» im Kunsthaus Zürich.
    Im Foyer zeigt eine kleine Ausstellung einige der Ikea-Ikonen für demokratisches Design, als Podeste dienen dabei gestapelte Flatpacks – ein bekanntes Elememt der IKEA-Identität. Lange Stehtische aus Kork-Tischplatten bilden den Raum für Austausch in den Vortragsspausen und das Mittagsessen für die rund 200 Besucher.
    Der Sitzbereich im Vortragssaal leuchtet, dem Corporate Design des Events entsprechend in frischem Gelb, und wirkt als Kontrast zum eleganten Innenausbau des Raumes.

    Direktauftrag
    Februar 2016
    Heimplatz, Zürich
    IKEA Schweiz
    Szenografie

    Minigolf Hinterhof Offspace

    Minigolfbahn auf der Hinterhof Dachterasse.