Innenarchitektur & Szenografie


Seit 2012 wirkt Bravo Ricky in den Bereichen Innenarchitektur, Szenografie und Installation. Dabei suchen wir die Symbiose von Ausdruck, Form und Inhalt im Rahmen eines Raumes. Im Gleichtakt schlagen unsere Herzen dabei für das Schöne, Funktionale und Unerwartete.
Von der Raum - und Stilkonzeption, über Detailplanung und Budgetierung, Ausstattungsrecherche und Einkauf, bis hin zur Bauleitung und Umsetzung begleiten wir vielfältige Raumvorhaben. Unsere Raumnutzungskonzepte entwerfen und realisieren wir für Privatpersonen, Unternehmen und kulturelle Institutionen.

Bravo Ricky GmbH
Rebgasse 9
CH - 4058 Basel
info@bravoricky.com
+41 61 691 04 69

Facebook

Bravo Ricky Team:

  • Sandra Lichtenstern
  • Sabine Fischer
  • Thomas Keller

  • Elia Bianchi
  • Lea Leuenberger
  • Tobias Grossen

Projektliste:

    2019

    2018

    2017

    2016

    2015

    2014

    2013

    2012

    2011

    2010

    100 Tage Warschau, Basel


    Das Kreativ-Kollektiv hinter dem Warschau vereint Gestalter, Projektentwickler und Gastronomen zu leidenschaftlichen Gastgebern. Sabine und Thomas vom Innenarchitektur- und Szenografiebüro Bravo Ricky nahmen sich mit Respekt vor dem Bestand dem Raum an. Sie interpretierten die 80er-Jahre-Ästhetik der ehemaligen Confiserie Frey/Beschle neu und ergänzten sie mit szenografischen Elementen. Dafür haben sie kofferweise Vorhangstoff aus Warschau angeschleppt. 

    Die Raumgestaltung liess jeden Teller voll zur Geltung kommen, der die Küche von Chef Sebastian verliess. Dieser kochte mit absoluter Hingabe, schwang die Löffel mit Thuner Charme. Jonas, der auch das Hotel Nomad führt, trug die gastronomische Gesamtverantwortung. Seine Gabe, kulinarische Schätze zu finden, macht ihn zum „Trüffelschwein“. Gemeinsam spürten er und Sebastian in Polen und in der Schweiz regionale, teils exklusive Produkte auf. Querdenker Thilo, der auch Padel Basel oder das Draisinenrennen mitlanciert hat, komplettiert das Team.

    Fritz Lambada , Winterthur


    In der 23. Etage eines winterthurer Hochhauses, auf schwindeligen 95 Metern Höhe, befindet sich das Fritz Lambada, ein Restaurant mit Bar. Die Verglasung des partiell über sechs Meter hohen Gastraums gewährt einen beeindruckenden Blick über die Stadt. Die zurückhaltende Farb- und Formgebung richtet den Fokus auf eben diese eigentliche räumliche
    Qualität des Lokals – seine Aussicht. Durch die repetitive Neonröhreninstallation und einer rosa-getönten Spiegelverkleidung an Decke und Rückwand des Barbereichs, verfliesst der kleine Raum optisch mit dieser unendlichen Weite die ihn umgibt. Der neue Zwischenboden im hinteren Bereich bietet Platz für das Fumoir und schafft gleichzeitig Intimität im Bereich der Bar. Die Sitzbank aus schwarzem Leder verläuft entlang der Fassade und betont die Länge des Raums; sie bildet durch ihre Formgebung einladende Sitznischen und sorgt für eine optimale Sitzplatzausnutzung in dem nur 35m2 kleinen Gastraum.
    Dieses Projekt ist in Zusammenarbeit mit den Architekten Marazzi Reinhardt entsanden - MERCI!

    Mr.Mori Pop-Up-Restaurant, Bern


    Unter dem Namen «Mister Mori» eröffnen Tom Weingart und Markus Arnold 2016 in der Innenstadt von Bern ein Pop-Up-Restaurant in einem ehemaligen Kleiderladen. Von einer Reise nach Japan bringen sie einerseits viele kulinarische Ideen und andererseits in Zeitungen verpacktes Geschirr und Lampen mit. Dies ist sozusagen die Basis für die Raumgestaltung. Neben vielen funktionellen Aspekten – die Köche dürfen keinen Schritt zu viel tun, das Servicepersonal braucht tausend Geschirrlein griffbereit neben jedem Tisch – muss der Raum, der sich im UG befindet und keine Fenster hat, Wärme ausstrahlen und das Japan-Thema aufnehmen ohne in die lauernde „Europa-Park-Falle“ zu tappen. Das Buffet und der Küchen-Passe ist mit dem Verpackungsmaterial des Geschirrs verkleidet.

    Klara, Basel

    Beim Gastroprojekt Klara geht es darum, mit einem Charakter des Unfertigen zu spielen: Einen Raum zu schaffen, dessen reale, dreiste Setzung es ist, tatsächlich nicht fertig zu sein. Der Raum soll die Freude am Weiterentwickeln, am Fragmentarischen, am Arbeiten, an einer Offenheit für das Unerwartete ausstrahlen. Kein erdrückendes „top down“- Design, sondern Mut zum Experiment, zum organisch wachsenden. Die Holzrahmen sind nicht einfach eine dekorative gestalterische Setzung. Sie haben eine reale Bau-Funktion. Üblicherweise würde man die Rahmen beplanken. Dies geschieht zum Teil bei den Küchenboxen; jeder Anbieter bespielt sie auf seine eigene Weise.  


    Neben diesem fast schon philosophisch anmutenden Gestaltungs-Ansatz verfügt die Klara über ein solides, ausgewogenes Layout mit verschiedenen Zonen und unterschiedlichen Raumfunktionen. Die Totalfläche von 600m² teilt sich auf in Kaffee/Bistro beim Fenster, Stehtische gegenüber den Küchen, lange Tische für grössere Gruppen, Lounge um die Bar, einem riesigen Stammtisch und einem Multifunktionsraum mit kleiner Bühne im hinteren Teil; alles verbindet sich zu einer grossen Piazza. 

    Energy Challenge Restaurant, National


    Die ENERGY CHALLENGE 2016 wurde von Energie Schweiz lanciert und dreht sich um die Themen Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Die Roadshow gastiert in neun Schweizer Städten. In jeder Stadt wird ein Aktionsgelände – das sogenannte Energie-Village – errichtet.
    Aus vier Schiffscontainer baut Aroma, die federführende Eventagentur aus Zürich, die Hülle für ein Restaurant. BRAVO RICKY erarbeitet für die beiden Sponsoren Marché und IKEA ein funktionierendes Restaurant mit Küche und Publikumsbereich. Es entsteht eine skandinavische, familienfreundliche Gastrostätte.
    Die vier Container werden mitsamt der Einrichtung von einer Stadt zur nächsten transportiert und dort wieder neu aufgebaut; eine logistische Herausforderung!