Innenarchitektur & Szenografie


Seit 2012 wirkt Bravo Ricky in den Bereichen Innenarchitektur, Szenografie und Installation. Dabei suchen wir die Symbiose von Ausdruck, Form und Inhalt im Rahmen eines Raumes. Im Gleichtakt schlagen unsere Herzen dabei für das Schöne, Funktionale und Unerwartete.
Von der Raum - und Stilkonzeption, über Detailplanung und Budgetierung, Ausstattungsrecherche und Einkauf, bis hin zur Bauleitung und Umsetzung begleiten wir vielfältige Raumvorhaben. Unsere Raumnutzungskonzepte entwerfen und realisieren wir für Privatpersonen, Unternehmen und kulturelle Institutionen.

Ab Februar 2020 neu hier:
Bravo Ricky GmbH
Mülhauserstrasse 51
CH - 4056 Basel
info@bravoricky.com
+41 61 691 04 69

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Bravo Ricky Team:

  • Thomas Keller
  • Sandra Lichtenstern
  • Sabine Fischer

  • Elia Bianchi
  • Lea Leuenberger
  • Lisa Naumann
  • Jakob Läser

Projektliste:

    2020

    2019

    2018

    2017

    2016

    2015

    2014

    2013

    2012

    2011

    2010

    Nomad Eatery, Basel


    Beim Redesign der «Nomad Eatery» wird der Raum nicht ausgehöhlt und mit einem komplett anderen Konzept ersetzt, sondern es werden punktuelle Eingriffe vorgenommen, welche mit der Architektur und dem vorangegangenen Einrichtungskonzept verwoben werden. Als Ausgangspunkt dienen zwei scheinbar diametrale Inspirationen: der traditionelle japanische Tempelbau und das improvisierte Hüttenbauen im Kinderzimmer. In kleinen Schritten wächst ein Holzgerüst von der hintersten Ecke bis zur Bar hin. Mithilfe von Schraubzwingen wird die Setzung der Balken und Querverstrebungen vor Ort intuitiv vorgenommen. Es wird ausgelotet, diskutiert, ausprobiert, verworfen, herangetastet.

    Das Holzgerüst soll die Design-Überernsthaftigkeit mit leichter Ironie unterbrechen und damit die existierenden, gut designten Elemente des Raumes aufscheinen lassen. Diese damit einhergehenden Bestandteile bringen einen Moment des Spiels und des Ungehorsams in den Raum. Gerade Letzteres – der Ungehorsam – ist für ein zeitgenössisches Denken von Raumkonzepten wichtig: kein dogmatisches Verfolgen von Designregeln, das zur potenziellen emotionalen Ödnis führt, sondern Momente des Widerstands, des Verwundbaren, vielleicht auch der Komik und des Imperfekten – kurz: des Menschlichen.

    Zur Vorbereitung dieses Prozesses tauscht sich Bravo Ricky mit dem Basler Autor und Regisseur Boris Nikitin aus, erstellt ein Raummodell, macht Materialtests, 1:1-Mock-ups und erarbeitet ein Tischlayout und einen Beleuchtungsleitfaden. Die Raumakustik wird basierend auf Inputs des Musikers Fabian Neuhaus optimiert.

    I never read, art book fair, Basel


    Konzeptentwicklung, Planung und Umsetzung der Raum-und Messestandgestaltung - in enger Zusammenarbeit mit dem «I Never Read»-Team. Die Messe fand im Juni 2015 in der Kaserne Basel statt.

    Klara, Basel

    Beim Gastroprojekt Klara geht es darum, mit einem Charakter des Unfertigen zu spielen: Einen Raum zu schaffen, dessen reale, dreiste Setzung es ist, tatsächlich nicht fertig zu sein. Der Raum soll die Freude am Weiterentwickeln, am Fragmentarischen, am Arbeiten, an einer Offenheit für das Unerwartete ausstrahlen. Kein erdrückendes „top down“- Design, sondern Mut zum Experiment, zum organisch wachsenden. Die Holzrahmen sind nicht einfach eine dekorative gestalterische Setzung. Sie haben eine reale Bau-Funktion. Üblicherweise würde man die Rahmen beplanken. Dies geschieht zum Teil bei den Küchenboxen; jeder Anbieter bespielt sie auf seine eigene Weise.  


    Neben diesem fast schon philosophisch anmutenden Gestaltungs-Ansatz verfügt die Klara über ein solides, ausgewogenes Layout mit verschiedenen Zonen und unterschiedlichen Raumfunktionen. Die Totalfläche von 600m² teilt sich auf in Kaffee/Bistro beim Fenster, Stehtische gegenüber den Küchen, lange Tische für grössere Gruppen, Lounge um die Bar, einem riesigen Stammtisch und einem Multifunktionsraum mit kleiner Bühne im hinteren Teil; alles verbindet sich zu einer grossen Piazza. 

    Hinterhof Dachterrasse, Basel


    Konzeptentwicklung, Planung und Umsetzungskoordination der Hinterhof Dachterrasse.

    Padel Lysbüchel, Basel


    In Buenos Aires hat Thomas Keller eine Sportart entdeckt, die ihn so begeisterte, dass er sie unbedingt nach Basel bringen wollte: Padel. Inzwischen steht auf dem Lysbüchel-Areal ein professionelles Padelfeld. Wie ein verstecktes Juwel liegt der Padel-Court in einer Halle des ehemaligen Coopverteilzentrums auf dem Lysbüchel-Areal im St. Johann. Die kalte und industrielle Stimmung verpufft, sobald man auf die Halle trifft, in welcher früher Lastwagen gewartet wurden. Die weit geöffneten Türen und das, was sich im Inneren offenbart, strahlen eine Atmosphäre der Offenheit aus, die im starken Kontrast zur Umgebung steht.